Über Simon Rupf

Mein Name ist Simon Rupf, bin 1983er, Webapplikations-Entwickler und Linux-Systemadministrator bei der Boxalino AG in Wallisellen. Ich wohne in Oberwinterthur und zu meinen Freizeitbeschäftigungen zählen fantastische Filmen von den 1920ern bis heute, das lesen von Science Fiction und Abenteuer Romanen, Computer-Spiele aus den Bereichen Strategie (Civilisation, C&C), Rollenspiele (Fallout, Elder Scrolls) und Actionspiele (Battlefield, Call of Duty, Far Cry, aber auch UT und Quake) und Programmieren (meist eher in jenen Bereichen, die im Beruf etwas zu kurz kommen).

Smartvote & Vimentis Profile für die Zürcher Kantonsratswahlen 2011

Anfang Woche habe ich mein Smartvote-Profil aktualisiert. Das natürlich nicht nur aus Langeweile, sondern weil ich als Kandidat der Piratenpartei im Wahlkreis Horgen an die Zürcher Kantonsratswahlen vom 3. April 2011 antrete. Warum Horgen und nicht Winterthur? Weil wir dort noch Kandidaten brauchten und die Piraten in den Städten Zürich und Winterthur bereits stark vertreten sind. Aber zurück zu Smartvote.

Auch dieses Mal hat sich mein Profil verändert: Es ist stark Linkslastig geworden. Im grossen und ganzen habe ich aber das Gefühl, dass der Spider diesmal besser als das letzte Mal meine politische Ausrichtung repräsentiert.

Simon Rupf's Smartspider vom Januar 2011

Smartspider Januar 2011

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Spiele töten nicht, sondern Waffen

The Knotted Gun by Carl Fredrik Reutersward at the United Nations in New YorkIch unterstelle einfach mal, dass sowohl Gegner wie auch Befürworter der Initiative zum Schutz vor Waffengewalt (die Abstimmung vom 13. Februar) im Kern aus emotionalen Gründen so scharf dafür oder dagegen sind. Beide Positionen versuchen mit logischen Argumenten ihre Position zu legitimieren. Und darum führen wir jetzt eine Volksabstimmung durch, weil es eben kein Wahr oder Falsch, sondern sehr viele verschiedene Aspekte und Perspektiven dieses Themas gibt. Es wird sich eine Mehrheit dafür oder dagegen finden und das wird dann nicht die perfekte und logische Lösung sein, aber eine, die für die meisten Bürger stimmt.

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Bradley Manning und die Sicherheitsprobleme grosser Informationsnetzwerke

DatenbankIm Zusammenhang mit den Cablegate– und Collateral Murder Veröffentlichungen auf Wikileaks wird dem US-Soldaten Bradley Manning vorgeworfen, er solle diese der Organisation von Julian Assange zugespielt haben. Er soll sich jedoch nicht etwa unberechtigten Zugang zu diesen Daten verschafft haben, sondern habe auf diese während seiner regulären Tätigkeit Zugriff gehabt.

Während sich die meisten Kommentare und Berichte über Manning um die Frage drehen, ob er ein Verräter sei, dem „Feind“ geholfen habe oder ein legitimer Whistleblower sei, möchte ich auf ein gerne übersehenes Detail hinweisen: Nach allem was wir bis jetzt wissen, hatte Manning berechtigten Zugriff. Natürlich kann man darüber diskutieren, ob Manning Zugriff haben durfte und ob der Zugriff zu gross war. Der Fall ist jedoch exemplarisch dafür was in vielen Organisationen und Firmen gang und gäbe ist.

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Julian Assange und der Infokrieg um Wikileaks

Julian Assange auf dem Cover des Time Magazins vom 13. Dezember 2010Mein Statement zum aktuell brandheissen Thema Julian Assange und Wikileaks: Als Pirat unterstütze ich die Transparenz des Staatswesens und genau da hat die Plattform Wikileaks in den vergangenen Monaten angesetzt. Natürlich bin ich trotzdem für den Schutz der Privatsphäre von Bürgern und daher ist es auch komplett in Ordnung, dass Wikileaks versucht seine Informanten zu schützen. Diese Sichtweise erklärt sich durch das Ungleichgewicht der Macht zwischen Staat und Bürger. Genauso wie es beispielsweise schon lange bei der Polizei praktiziert wird, Korruptions- und Machtmissbrauchs-Vorwürfe zu untersuchen, müssen Bürger ebenfalls die Möglichkeit haben die in ihrem Namen agierenden Politiker und Organisationen zu kontrollieren. Umgekehrt muss die Privatsphäre von nicht besonders im Staatswesen involvierten Bürgern geschützt werden. Es bedarf schlicht gleich langer Spiesse. Daraus folgt für uns Piraten: Transparenter Staat und Schutz der Privatsphäre der Bürger.

Julian Assange werden sexuelle Vergehen gegen zwei Schwedinnen vorgeworfen. Es gerüchtet im Internet (Telepolis hat eine gute Zusammenfassung), dass es dabei um einvernehmlichen Sex und ein „geplatztes“ Kondom gehe und dass die beiden Frauen sich erst bei der Polizei gemeldet hätten, nachdem Sie voneinander erfahren haben. Es scheint jedoch ziemlich sicher zu sein, dass es hierbei nicht um Vergewaltigung im Sinne von unter Gewalt erzwungenem Sex geht. Ohne die beteiligten Personen zu kennen, darf man sich hier meiner Meinung nach kein moralisches Urteil über eine der beteiligten Parteien erlauben.

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Was ist eigentlich ein Ausländer?

world citizen badgeWas ein Ausländer ist? Blöde Frage: Kein Schweizer natürlich. Juristisch und aus dem Blickwinkel des Gesetzgebers hier in der Schweiz gesehen ist der Fall eigentlich klar. Aber wenn man sich die Diskussionen rund um die aktuelle Ausschaffungsinitiative und deren Gegenvorschlag anhört, scheint das nicht ganz so einfach zu sein.

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