Smartvote Profil online

So, endlich fertig. Am Montag hatte ich mich bei Smartvote für ein Profil angemeldet, heute die Zugangsdaten erhalten und eben bin ich mit dem lokalisierten Fragebogen fertig geworden. In meinem Smartvote Profil könnt Ihr nun nachschlagen was ich zu den einzelnen Fragen für Meinungen habe, meine Kommentare lesen und auch meinen Smartspider betrachten. Ihr könnt auch selbst den Fragebogen ausfüllen und herausfinden welche Politiker Euch am besten vertreten. Sehr praktisch um Eure Liste zu panaschieren…

So und nun die grosse Überraschung: In meinem aktuellen Smartspider habe ich einen Riesenzacken bei „Law & Order“. Dabei sind wir Piraten doch gegen den Überwachungsstaat. Skandal!

Simon Rupf's Smartspider vom Januar 2010

Smartspider Januar 2010

Noch interessanter ist das, wenn man das mit meinem Smartspider vom letzten September vergleicht, damals war da noch kein solcher Ausreisser. Kurz: ich bin über mich selber überrascht.

Simon Rupf's Smartspider vom September 2009

Smartspider September 2009

Dabei bin ich doch eigentlich klar gegen den Überwachungsstaat. Mich ärgert das Misstrauensvotum der Sicherheitskontrollen an Flughäfen und der Überwachungskameras in den Strassen und Plätzen. Lieber sollte man all das Geld in sinnvollere Sicherheitsmassnahmen stecken. Lieber ist mir eine stärkere Präsenz realer Polizisten die auch eingreifen können wenn etwas passiert, als Überwachungskameras und Datensammlungen, die zwar Beweise liefern, aber kein Verbrechen verhindern.

Und genau das war wohl der Fallstrick: Einige Fragen befassten sich mit Mehrausgaben für die Polizei. Das liegt natürlich ebenso im Law & Order Spektrum. Mit den Mitteln für die Polizei will ich dem üblichen Argument „wir haben kein Geld für Polizeibeamte“ für Überwachungskameras entgegentreten.

So muss ich dazu stehen: Ich bin Pirat, aber nicht Grundsätzlich für eine Reduktion der Polizeikräfte. Ich bin einfach dafür, dass wir ganz genau aufpassen wofür die Polizei Ihre Mittel einsetzt. Und mir ist es lieber, wenn an öffentlichen Orten eine menschliche Polizeipatrouille (natürlich ohne Feuerwaffen, wie z.B. die Britische Polizei) aufpasst, als ein Blechpolizist, von dem niemand weiss, was eigentlich genau mit den aufgezeichneten Videos passiert. Einen Polizeistaat, mit uniformierten MP-Trägern an jeder Ecke (erlebt im Urlaub in NY 2003) und Spitzeln bis in die eigene Familie, will ich natürlich auch nicht.